Die Jugendhilfe App

Die Kinder- und Jugendhilfe unterstützt über eine Millionen Jugendliche - Tendenz steigend. Wir unterstützen sie bei der Digitalisierung.

Die Situation

Die Coronakrise zeigt es mehr denn je - analog war gestern

Erzieherische Hilfen und Betreuung erleben gerade einen Schock. Aufgrund der Quarantäne werden BetreuerInnen von ihren KlientInnen getrennt. Die Kommunikation ist nicht standardisiert, die Prozesse analog.

In der Kinder- und Jugendhilfe unterstützen BetreuerInnen die Jugendlichen auf ihrem Weg in ein selbstständiges und organisiertes Leben. Die Potenziale, die die Digitalisierung bereithält, werden hierbei allerdings kaum ausgeschöpft.

  • Über eine Millionen AdressatInnen für Kinder- und Jugendhilfe.
  • Über 100.000 BetreuerInnen.
  • Keine Lösung die beide verbindet.

Unsere Lösung

Digitale Erweiterung der Betreuung. Kein Papierkram.

Unser Tool vernetzt die BetreuerInnen der Kinder- und Jugendhilfe mit ihren KlientInnen. So wird der persönliche Kontakt digital unterstützt und erweitert. Pädagogische Konzepte werden gamifiziert, analoge Prozesse digitalisiert.

Einerseits wird der administrativen Aufwand vereinfacht, so hat man als BetreuerIn mehr Zeit sich auf seine KlientInnen zu fokussieren. Andererseits werden zusätzliche Kommunikationswege geschaffen, die vor allem in Zeiten der Coronapandemie unerlässlich sind, aber auch darüber hinaus den Arbeitsablauf vereinfachen.

Wir verbinden BetreuerInnen und Betroffene

Über 90% der Jugendlichen besitzen ein Smartphone. Keines der Tools, die es für die Jugend- und Sozialhilfe gibt, ist auch für sie gemacht.

App Features

Wir haben viele Prozesse stationärer und ambulanter Betreuung zusammengetragen. In einem ersten Prototyp fokussieren wir uns auf die Bedürfnisse der ambulanten Betreuung, die vor allem durch die Coronakrise an Bedeutung gewonnen hat. Spätere Versionen werden sich zudem auf die Digitalisierung und Einbindung der Prozesse stationärer Betreuung fokussieren.

Bidirektionales Feedback

Die Anliegen der KlientInnen sind wichtig. Ebenso das Feedback der BetreuerInnen. Wir vereinen beides in einer Plattform.

Gamifizierte Lebensziele

Langfristige Planung ist schwer. Wir helfen bei der Aufteilung langfristiger Lebensziele in kleine Etappen. Quest für Quest zum Ziel.

Elektronische Klientenprofile

Damit die Erfolge nicht in Vergessenheit geraten, und die BetreuerInnen immer den Überblick behalten.

Spielerische Gewohnheitsbildung

Gewohnheit durch Wiederholung - spielerisch. Wir verpacken langweilige Routinen in anregende Aufgaben. Zeit hochzuleveln.

Vernetzte Kalender

Oft kommen zwei BetreuerInnen auf eine Klientin. Der Austausch von Terminen findet telefonisch statt. Wir synchronisieren die Termine digital. Schluss mit Flaschenpost.

Auswertung von Reflektionsbögen

Wir digitalisieren Reflektionsbögen und bereiten die Ergebnisse für Hilfeplangespräche auf. So lassen sich Ereignisse und Methoden mit den Ergebnissen korellieren.

Der Prototyp

Unser Prototyp beschäftigt sich in erster Instanz mit der Gamifizierung bereits erstellter Routinen und Zielplanungen die von BetreuerInnen und KlientInnen vorher vereinbart wurden. Durch spielerische Gewohnheitsbildung werden KlientInnen in ihren Bemühungen positiv verstärkt, während die BetreuerInnen Fortschritt, Stimmung und Kommunikation digital abbilden kann.

Funktionalität und schnelles Testen von Thesen steht in dieser Projektphase über Aussehen und Feinschliff.

Das Team

Unser interdisziplinäres Team besteht aus einem erprobten Kernteam, und vielen fachkundigen Helfern. Im Rahmen des #wirVsVirus Hackathon der Bundesregierung bündelten wir unser Fachwissen und erschufen Arcaid.

Davide Becker

Projektleitung, Entwickler

Sandra Herrmann

Psychologin, Betreuerin

Christopher Capito

Pädagoge, Entwickler

Janis Herrmann

Business Analyst

Vanessa Rünzi

Creative Director, UI Designer

Alexandra Maxim

Visuals, Konzeption

Dominik Hoffmann

UX Designer

Vladimir Grekov

Game Designer